Als Annalena Baerbock die Geschäfte in Sachen Afghanistan-Flüge so recht übernahm und ihr Bundesaufnahmeprogramm – mit einigen Anlaufschwierigkeiten – startete, waren angeblich schon 26.000 Afghanen über diverse Programme nach Deutschland eingeflogen worden. Aber Baerbock und Faeser hatten vor, diese Programme nicht nur fortzuführen, sondern sie neu zu beleben. 1.000 Afghanen pro Monat sollten fortan eingeflogen, die Programme unbegrenzt fortgeführt werden.
Und auch wenn sie das Ziel der 1.000 pro Monat verfehlte, stieg die Zahl der eingeflogenen Afghanen seither noch einmal deutlich an, nämlich um gut 10.000 Personen in nicht einmal zwei Jahren Flugbetrieb. Immer wieder wurde das Aufnahmeprogramm wegen Unregelmäßigkeiten gestoppt oder wegen nahender Wahlen unterbrochen.
Auf die Frage des Abgeordneten Thomas Dietz (AfD) hat das Auswärtige Amt nun mitgeteilt, dass insgesamt 36.360 Personen im Rahmen der „verschiedenen Aufnahmeprogramme aus Afghanistan“ nach Deutschland eingereist sind. In dieser Zahl seien „Hauptpersonen und Familienangehörige“ enthalten.
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