Kurz nach der Bundestagswahl hat die Regierung das Einfliegen von Afghanen wieder aufgenommen, nachdem diese kurz vor der Wahl aus „logistischen Gründen“ ausgesetzt worden war. Am Dienstag landete der erste Flieger aus der pakistanischen Hauptstadt Islamabad in Berlin. Wie sich allerdings herausstellt, handelt es sich bei den 155 eingeflogenen Afghanen nur bei 5 Personen um Ortskräfte, so berichtete es die Bild. Zudem sind drei Personen mit Proxy-Pässen eingereist.
Nach dem Rückzug der Bundeswehr 2021 aus Afghanistan und der folgenden Machtübernahme der Taliban, erteilte die Regierung eine Aufnahmezusage für ehemalige Ortskräfte, die in Afghanistan für deutsche Institutionen gearbeitet haben. Diese flohen teilweise nach Pakistan, wo den Betroffenen ein Visum nach Deutschland ausgestellt wird.
Von dort aus startete nun ebenfalls der Flieger, der am Dienstag 155 Afghanen nach Deutschland brachte. Jedoch handelt es sich nur bei fünf der 155 Afghanen um ehemalige Ortskräfte. Die fünf Ortskräfte hatten für die Bundeswehr und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gearbeitet. Sie wurden von insgesamt 22 engen Familienangehörigen begleitet. Unter den Passagieren befanden sich insgesamt 80 Frauen und 61 Minderjährige.
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