Die Nominierung von Annalena Baerbock als Präsidentin der UN-Generalversammlung hat möglicherweise eine brisante Vorgeschichte. Ursprünglich wurde die amtierende Außenministerin als Fraktionsvorsitzende neben Katharina Dröge im Bundestag gehandelt, hätte dafür Britta Haßelmann verdrängen müssen (Apollo News berichtete).
Doch dann kündigte Baerbock überraschend an, auf ein höheres Amt verzichten zu wollen – offenbar nach internen Unstimmigkeiten bei den Grünen. Demnach habe Haßelmann, die stattdessen als Bundestagsvizepräsidentin gehandelt wurde, von dem möglichen Ringtausch nur durch die Medien erfahren, berichtet Table.Media.
Daraufhin habe sich die Grünen-Politikerin quergestellt, wollte den Posten der stellvertretenden Fraktionschefin nicht an Baerbock abtreten. Als klar wurde, dass sich die Außenministerin öffentlich gegen Haßelmann hätte behaupten müssen, teilte sie in einem Schreiben Anfang März mit, „aus persönlichen Gründen“ auf den Fraktionsvorsitz zu verzichten (Apollo News berichtete).
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











