Am Vorabend des CDU-Parteitags in Stuttgart hat sich der baden-württembergische CDU-Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat Manuel Hagel mit deutlichen Worten zur AfD und zur Regulierung sozialer Medien positioniert. Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag bezeichnete er die AfD als „Gegner Deutschlands“ und zeigte sich zugleich offen für ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren.
Hagel sagte wörtlich: „Wir werden die AfD nicht mit Moralisiererei und Empörung schlagen. Die AfD ist wie eine Art Fieberthermometer für unsere Gesellschaft. Und wenn Sie Fieber haben, bringt es nichts, das Fieberthermometer anzuschreien. Sie müssen an die Ursachen ran. Und das ist unser Führungsversprechen als CDU – das von Friedrich Merz. Diese Führung aus der politischen Mitte heraus zu leisten.“
In der Abgrenzung zur AfD wurde er noch deutlicher: „Die AfD ist nicht nur der Gegner der CDU, die AfD ist der Gegner Deutschlands. Wir als CDU treten an, um diese AfD zu schlagen, weil sie das Gegenteil von uns ist. Weil die CDU für ein weltoffenes Land steht, in dem die Menschen, die hierher kommen, um mit uns zu arbeiten, zu leben, um unsere Werte zu teilen, willkommen sind und willkommen bleiben.“
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