Der bayerische Technologiekonzern Schaeffler plant die vollständige Schließung seines Lineartechnik-Werks in Homburg. Im Zuge dessen sollen rund 200 Arbeitsplätze wegfallen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt jedoch: Teile der Produktion sollen künftig im deutlich größeren Automotive-Werk am Standort Homburg weitergeführt werden. Dadurch können zumindest 40 Stellen erhalten bleiben.
Laut dem gemeinsam ausgearbeiteten Sozialplan von Betriebsrat und Unternehmensführung soll der Stellenabbau auf sozialverträgliche Weise erfolgen. Die endgültige Schließung des Werks ist nach Angaben des SR für das Ende des ersten Quartals 2026 vorgesehen.
Im Werk wurden hochpräzise Bauteile gefertigt, deren Funktion auf extrem reibungsarmen Bewegungen basiert. Solche Linearführungen kommen etwa in der Medizintechnik, aber auch in Raumfahrttechnologien, beim Transrapid oder in Achterbahnsystemen zum Einsatz. Es handelt sich also um Schlüsseltechnologie, die nicht auf den Automobilsektor beschränkt ist. Ein Bereich, für den der bayerische Konzern eigentlich bekannt ist.
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