Am Donnerstagabend traf der deutsche Außenminister Johann Wadephul in Lwiw in der Ukraine ein. In einem Video, das er am selben Abend auf X veröffentlichte, sagt er, dass er am Freitag, am Europatag, zusammen mit den anderen EU-Außenministern „zeigen möchte, dass wir an der Seite der Ukraine stehen“. Die Europäische Union bezeichnete er als „Hoffnungsort, als Zufluchtsort“ für viele Ukrainer.
Die Ukrainer hoffen, dass ihr Land der EU eines Tages beitreten kann. „Deutschland wird das unterstützen“, sagte Wadephul. Die EU trete für Ordnung und Sicherheit in Europa ein. „Und das ist auch ein Kernpunkt meiner Außenpolitik: Wir müssen eine sicherheitsorientierte Außenpolitik betreiben“. Darum sei es wichtig, der Ukraine zusammen „morgen ein Zeichen der Solidarität“ zu geben.
Am Europatag will die EU zeigen, dass man zusammensteht und die russische Aggression nicht einfach stehen lasse. Ähnlich wie in seinem Video äußerte sich der Außenminister auch bei den Tagesthemen am Donnerstagabend. Der Nachrichtensprecher Zamperoni fragte ihn, was es für ihn bedeute, am 8. Mai in die Ukraine gereist zu sein, weil das Land unter dem Nationalsozialismus sehr gelitten hat.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











