Über die Neujahrsfeiertage kam es in Teilen Belgiens zu schweren Unruhen. Jugendliche Migranten wurden für Ausbrüche von Krawallen, Brandstiftung und Angriffe auf Sicherheitskräfte verantwortlich gemacht.
Während der Feierlichkeiten in Brüssel setzten Jugendliche Weihnachtsbäume und öffentliche Mülleimer in Brand und lösten damit ein Eingreifen der Feuerwehr aus, die daraufhin von den Krawallmachern angegriffen wurde. Außerdem warfen sie Molotowcocktails und Brandbomben auf die Polizei, die versuchte, weitere Schäden zu verhindern.
Die Feuerwehr rückte zu 30 Fahrzeugbränden aus, darunter Straßenbahnen, Busse und Autos, sowie zu 56 Vorfällen mit brennenden Straßenmöbeln oder Mülltonnen. Insgesamt bekämpften sie 11 größere Brände und halfen zwei durch Feuerwerkskörper verletzten Personen. Außerdem wurden mehrere Fahrräder und Elektroroller in Brand gesetzt.
Die Brüsseler Polizei hat 159 Verhaftungen vorgenommen.
Mehr als 5.500 Feuerwerkskörper wurden in der Silvesternacht von Beamten der Polizeizone Brüssel-Nord (Schaerbeek, Evere und Saint-Josse-ten-Noode) beschlagnahmt, so die Polizei in einer Erklärung vom 1. Januar.
Die Polizei und die Rettungsdienste wurden mehrfach von Randalierern mit Feuerwerkskörpern beworfen, wobei vier Beamte verletzt wurden. Auch mehrere Polizeifahrzeuge wurden beschädigt.
Der Soziologieprofessor Walter Weyns sagte dem Nachrichtensender HLN, dass die Brandstiftung in der Silvesternacht zu einer „Tradition“ geworden sei.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











