Aufstand nach der Verhaftung von „Hammerbande“-Mitgliedern: Autonome setzen Barrikaden in Brand

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Aufstand nach der Verhaftung von „Hammerbande“-Mitgliedern: Autonome setzen Barrikaden in Brand
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Am Montag hatten sich sieben Mitglieder der linksextremistischen „Hammerbande“ der Polizei in mehreren Bundesländern gestellt, anschließend fanden bundesweite Demonstrationen statt. In der Nacht auf Samstag gab es den vermutlich nächsten Solidarisierungsakt: Vermummte Personen zündeten gegen 21 Uhr zuvor aufgebaute Barrikaden in Leipzig-Connewitz an und attackierten eine zu dem Zeitpunkt unbesetzte Polizeiaußenstelle.

Laut der Polizei sollen etwa 50 bis 60 Personen aus der linken Szene beteiligt gewesen sein, die für einen Großeinsatz der Polizei sorgten. Neben den aufgebauten Barrikaden wurden herumliegende Weihnachtsbäume entzündet und Pyrotechnik abgefeuert, durch Steinwürfe wurden außerdem mehrere Fenster der Polizeiaußenstelle beschädigt.

Die Polizei konnte keine Festnahmen vermelden, auch Verletzte gab es nicht. Der Sachschaden ist bislang ungeklärt, der Einsatz dauerte jedoch bis spät in die Nacht, sogar ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Der Staatsschutz hat Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs eingeleitet.

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