„Menschenrechte, Demokratie und Antirassismus, da können unsere Kinder gar nicht genug darüber lernen“, sagt die Moderatorin der WDR-Sendung „Lokalzeit Dortmund“ am Montag. Mit diesen Worten lobt sie ein Projekt, zu dem auch eine im Gefängnis sitzende Puppe gehört, die Alice Weidel darstellen soll. Bei dem Projekt handelt es sich um den „Adenauer SRP+“-Bus des linksradikalen „Zentrum für politische Schönheit“, das zurzeit mehrere Schulen in Deutschland besucht.
Der WDR berichtet positiv über den Bus. Dieser würde „politische Aufklärungsarbeit leisten“, so die Moderatorin. Dass eine deutsche Oppositionspolitikerin im Gefängnis dargestellt wird, wird weder von der Moderatorin noch in dem Videobeitrag der Sendung überhaupt erwähnt, geschweige denn problematisiert.
Auch der rund zweiminütige Videobeitrag startet mit positiven Worten und aufbauender Musik. „So kann es aussehen, wenn politische Bildung nicht nur aus dem Lehrbuch kommt, sondern mitten auf dem Schulhof stattfindet.“ In diesem Moment wird ein Bild aus dem Bus eingeblendet. Auf einer Platte steht: „Das Ziel: Ein Verbot der rechtsextremen AfD.“ Während des Beitrags werden auch zwei Schüler vorgestellt, Esad und Salih, die, wie sie sagen, selbst schon Rassismus erfahren hätten. Der „Adenauer SRP+“-Bus hat die Gesamtschule in Hamm in Nordrhein-Westfalen besucht.
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