Deutschland blickt noch immer schockiert nach Aschaffenburg: Der 28-jährige Afghane Enamullah Omarzai griff im Schöntal-Park eine Kindergarten-Gruppe an, tötete zwei Menschen, darunter ein Kind, und verletzte zwei Menschen schwer.
Doch dies ist nicht der einzige Angriff auf Kinder, der sich in Aschaffenburg zutrug: Bereits im Mai vergangenen Jahres hatte ein 30-jähriger Syrer mit einem Messer den Innenhof eines Kindergartens gestürmt, ein Mädchen am Arm gepackt. Die Kindergärtnerinnen brachten alle Kinder in das Gebäude. In der Polizeimeldung heißt es: „Als das Personal und die Kinder sich im Gebäude befanden, stand er, dem Sachstand nach, vor der Fensterscheibe und hielt hierbei weiter das Messer in der Hand.“
Die Polizei überwältigte den Syrer nach Eintreffen mit Pfefferspray und brachte ihn in eine psychiatrische Einrichtung. Dort ergab eine Untersuchung: Es bestehe kein Risiko für eine Fremdgefährdung durch eine psychische Krankheit. Der Tatverdächtige wurde wieder entlassen und auf freien Fuß gesetzt.
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