Wenn man darüber nachdenkt, wie Deutschland wohl in den nächsten Jahren aussieht, fällt mir eine Rede ein, die 65 Jahre alt ist, aber nichts von ihrer Aktualität verloren hat. Es ist die Antrittsrede zur Präsidentschaft John F. Kennedys aus dem Jahr 1961. Sie ist nur 1.355 Wörter lang – und wurde zum Inbegriff des American Dream, des amerikanischen Traums.
John Fitzgerald Kennedy hält am 20.Januar 1961 bei der Amtseinführung seine erste Rede als US-Präsident.
In weniger als 15 Minuten gelang es Kennedy eine Vision von Freiheit und Frieden aufzuzeigen, die sich – man muss es so sagen – in das kollektive Gedächtnis von Generationen einbrennen sollte. Dem passiven, subversiven Charakter des Kommunismus setzt Kennedy den moralisch überlegenen Westen entgegen. Es ist eine Vision von zwei sich gegenüberstehenden Mächten. Aus diesem Grund bezeichnet er die auf ihn und seine Mitbürger zukommende Zeit auch als „burden of a long twilight struggle“, die jedoch zu überwinden ist, wenn sich nicht nur der Staat, sondern jeder Einzelne mit größter Entschlossenheit beteiligt. Gegen Ende der Rede folgen seine berühmt gewordenen Worte: „Frag nicht, was dein Land für dich tun kann – frag, was du für dein Land tun kannst.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











