Auch Frauen können „toxisch männlich“ sein, meint der DLF – und stellt Weidel in eine Reihe mit NSU-Terroristin

vor etwa 2 Monaten

Auch Frauen können „toxisch männlich“ sein, meint der DLF – und stellt Weidel in eine Reihe mit NSU-Terroristin
Bildquelle: Apollo News

Deutschlandfunk Kultur hat in den sozialen Medien mit einem Beitrag über „toxische Männlichkeit“ bei Frauen für Aufsehen gesorgt. Der auf Instagram geteilte Beitrag bewirbt einen auf der eigenen Webseite veröffentlichten Kommentar des Leipziger Soziologen Alexander Yendell und fasst dessen wichtigste Thesen und Aussagen zusammen. Darin heißt es, dass toxisch männliche Eigenschaften und Verhaltensmuster nicht nur auf Männer beschränkt seien, sondern als autoritäre, narzisstische Dynamiken auch bei bestimmten Frauen anzutreffen seien.

Wörtlich schreibt der DLF in dem begleitenden Instagram-Beitrag, dass „toxische Männlichkeit“ ein Phänomen sei, „das zwar häufig, aber nicht nur bei Männern“ auftrete. Vielmehr hätten zum Teil auch Frauen solche narzisstischen Tendenzen, die ihren Ausdruck in einem Muster aus „Dominanzstreben, Abwertung, Wut und der Abwehr von allem, was als ‚schwach‘ gilt“ fänden. Zur Illustration seiner These rekurriert Yendell in seinem Text unter der Überschrift „Die Diagnose toxische Männlichkeit greift zu kurz“ auch auf die AfD-Chefin Alice Weidel, die er kurzerhand in eine Reihe mit der verurteilten Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell und der NSU-Terroristin Beate Zschäpe stellt.

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