Bei dem spektakulären Angriff auf iranische Atomanlagen hat Deutschland zwar keine Rolle gespielt, befürchtet jetzt jedoch eine Verschlechterung der Sicherheitslage hierzulande. Nachdem die USA drei Urananreicherungsstätten im Iran in der Nacht zum Sonntag mit der Bunkerbrecher-Bombe GBU-57 ins Visier genommen hatten, traf sich am frühen Sonntagmorgen das Sicherheitskabinett um Bundeskanzler Friedrich Merz.
Das Ergebnis: Nach der Operation „Midnight Hammer“ sind in Deutschland neben jüdischen Einrichtungen wie Synagogen auch US-amerikanische Institutionen bedroht, berichtet Bild. „Jetzt müssen Bund und Länder die Schutzmaßnahmen für die Einrichtungen beider Staaten in Deutschland deutlich ausweiten“, erklärte ein hochrangiger Beamter der Zeitung.
Merz soll bereits in einer Krisensitzung mit den Ministerpräsidenten nach dem Beginn der israelischen Operation „Rising Lion“ am 13. Juni die Länder dazu aufgefordert haben, jüdische Einrichtungen sichtbarer zu schützen. Der Grund: „Bei etwaigen Vergeltungsschlägen des Irans steht Deutschland an erster Stelle – aufgrund unserer engen Beziehungen zu Israel“, erklärte der langjährige Präsident des Bundesnachrichtendienstes der Bild zuletzt.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











