Die Ölproduktion und der Öltransport im gesamten Nahen Osten werden weiterhin stark durch den Iran-Krieg beeinträchtigt. Der Rohölpreis stieg zu Beginn des Konflikts sprunghaft an und erreichte am Montag kurzzeitig 119,50 US-Dollar pro Barrel – den höchsten Stand seit Anfang 2022. Und das wirkt sich auch auf die Spritpreise in Deutschland aus. Laut dem Tankstellen-Interessenverband (TIV) dürften diese vorerst weiter steigen. Der Pressesprecher Herbert Rabl zeichnet dabei eine Prognose: Der Preis könnte auch die Marke von 2,50 Euro überschreiten.
Am späten Montag fielen die Preise jedoch wieder unter 90 US-Dollar – ein Rückgang von rund 25 Prozent –, nachdem US-Präsident Donald Trump gegenüber CBS News erklärte, der Krieg sei „so gut wie beendet“. Aktuell wird das Barrel für etwa 86 Dollar gehandelt. Für Autofahrer gibt es vorerst trotzdem keine Entwarnung. Die Spritpreise bleiben zunächst hoch.
„Ich fürchte, die Ölkonzerne reichen die hohen Ölpreise sofort weiter und erhöhen die Spritpreise noch stärker“, erklärte TIV-Sprecher Rabl der Rheinischen Post noch vor Montagabend, bevor die Preise schlagartig stürzten. Da sich die Lage im Nahen und Mittleren Osten drastisch wandelt, fragte Apollo News bei Herrn Rabl nach und erkundigte sich, ob die Spritpreise trotz Trumps Erklärung, der Krieg könnte bald enden, weiter steigen könnten. Herr Rabl bestätigte dies. Preiserhöhungen hält er weiterhin für „realistisch“.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











