Mit Charlie Kirk wurde nicht nur eine bedeutsame Person des öffentlichen Lebens und führende Stimme des US-Konservatismus erschossen, sondern ein Mensch, der sich in einer polarisierten Welt für Dialog einsetzte. Einer, der konkret vorlebte, was Meinungs- und Diskursfreiheit bedeuten, und wie man Debatten in einer von Emotionalisierung geprägten Zeit sachbezogen führt, getragen von gegenseitigem Respekt.
Eindringlich warnte er davor, den politischen Gegner zu entmenschlichen, sah in freier Auseinandersetzung den besten Schutz vor Eskalation und Radikalisierung: ein Vorbild, sollte man meinen, für jeden, unabhängig von der politischen Positionierung.
Doch die politische Linke demaskiert sich angesichts dieses Attentats. Zahlreiche Reaktionen auf seine Ermordung bezeugen eine menschliche Verrohung und innere Verrottung, die ihresgleichen sucht.
In den sozialen Medien äußern nicht nur anonyme Nutzer unverhohlen Häme und Freude über den Tod des 31-Jährigen. ZDF-Drehbuchautor Mario Sixtus vergleicht Kirk mit einem Dealer, der an seinen eigenen Drogen stirbt – weil dieser für Waffenbesitz eintrat. „Wenn Faschisten sterben, jammern Demokraten nicht“, setzt er noch einen drauf, und auch da endet die Hasstirade nicht: Mit der Behauptung, dass „Waffen Leben retten“, habe Kirk ja womöglich recht gehabt, man wisse schließlich nicht, „was er noch angerichtet hätte“. Scham- und grenzenlose Verhöhnung eines Mordopfers.
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