Die Abläufe um den Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie könnten jetzt schon Bibliotheken füllen. Es müssten berücksichtigt werden die Hysterien um „Tschernobyl 1986“ und „Fukushima 2011“, ferner die nicht minder aufgeheizten Debatten um atomare Endlager, sodann die von Merkel veranlasste Laufzeitverlängerung von 2010 um bis zu 14 Jahre und dann der von ihr inszenierte Atomausstieg vom 14. März 2011 – drei (!) Tage nach dem „Fukushima“-Tsunami. Dass Deutschland hier einen einsamen Solisten gibt, müsste berücksichtigt werden; immerhin befinden sich weltweit derzeit fast hundert neue AKW im Bau, davon 14 in West- und Mitteleuropa. Deutschland wird eines Tages unter anderem auf diese 14 angewiesen sein.
Die deutsche Anti-AKW-Solonummer hat ihren Höhepunkt mit zahlreichen Tricksereien und Vertuschungen ab Antritt der „Ampel“ im Jahr 2022 und 2023 gefunden. Das soll nun politisch aufgearbeitet – oder weiter vertuscht – werden.
Wird man je erfahren, was sich in der „Ampel“ in Sachen AKW abgespielt hat? Dass das Atom-Aus nur einer verbohrten Ideologie folgte, war und bleibt klar.
Die „grüne“ Umweltministerin Lemke, die auch schon mal 4,5 Milliarden Euro für gefakte Umweltprojekte in China bzw. entsprechende Zertifikate in den Sand gesetzt hat (TE hatte darüber berichtet), betonte am 15. Januar 2025, dass für ihr Ministerium stets die Frage der nuklearen Sicherheit im Vordergrund gestanden habe. Im März 2022 habe eine gemeinsame Prüfung von Wirtschafts- und Umweltministerium ergeben, dass eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten nur einen „sehr begrenzten Beitrag zur Lösung des Problems leisten könnte, und dies zu sehr hohen wirtschaftlichen Kosten, verfassungsrechtlichen und sicherheitstechnischen Risiken führt“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











