Asylsystem, Familiennachzug, Westbalkan-Regelung: So kamen 2024 fast 400.000 Migranten nach Deutschland

vor mehr als 1 Jahr

Asylsystem, Familiennachzug, Westbalkan-Regelung: So kamen 2024 fast 400.000 Migranten nach Deutschland
Bildquelle: NiUS

Deutschlands Grenzen sind weiterhin nicht geschlossen, der Zustrom an Migranten bleibt ungebremst. Die Folgen dieser Politik sorgen in der Bevölkerung für immer größeren Unmut. Laut ARD-Deutschlandtrend ist die Migration derzeit das wichtigste Wahlthema der Deutschen. Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt hat offenbar andere Erkenntnisse: Das Thema Migration habe mit dem „Alltag der Menschen verdammt wenig zu tun“, erklärte sie am Montagabend in der ARD-Sendung „Hart aber fair“. Migration müsse man weiterhin als Chance begreifen. Gerade linke Parteien denken gar nicht daran, in Zukunft eine Wende in der Migrationspolitik einzuleiten. Was unmittelbar zur Frage führt: Wie viele Personen aus Nicht-EU-Ländern sind 2024 überhaupt nach Deutschland eingewandert?

Da wäre zunächst die Zuwanderung über das Asylsystem. 229.751 Personen aus Nicht-EU-Ländern stellten 2024 einen Asyl-Erstantrag. Vor allem in der jüngeren Bevölkerung steigt somit der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund. 37 Prozent aller Antragsteller im vergangenen Jahr waren unter 18 Jahren, 82 Prozent der Asylwilligen waren unter 35 Jahren.

Zusätzlich wächst in Deutschland damit auch der migrantische Männerüberschuss, vor allem unter jungen Leuten. Denn 67 Prozent der rund 230.000 Asyl-Antragstellern waren männlich. Der Soziologe Gunnar Heinsohn prägte einst die Warnung: „Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet.“ Ein Männerüberschuss würde stets zur Destabilisierung von Gesellschaften beitragen.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel