Es ist eine Art Volkskrankheit, obwohl es gar keine Krankheit ist – Arthrose im Knie. Es sind chronische Schmerzen durch Gelenkverschleiß. Bald könnte ein neues Medikament, das auf Molekül-Wirkung beruht, beim Kampf gegen Knie-Arthrose helfen.
In Deutschland gibt es geschätzt zwölf Millionen Betroffene. Arthrose kommt meist im Alter – durch Übergewicht und mangelnde Bewegung. Die als erste Wahl angebotenen, entzündungshemmenden Medikamente verringern im besten Fall die Symptome oder werden von den Patienten nicht vertragen. „In einem bereits fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung besteht als einzige von der Medizin angebotenen Lösung in einer Prothese“, erklärt Professor Francis Berenbaum, Leiter der Rheumatologie-Abteilung am Hospital Saint-Antoine in Paris, in der Welt. Mit dieser Alternative ist jedoch ein aufwendiger chirurgischer Eingriff verbunden, der im Schnitt eine Nutzungsdauer der Prothese von 15 Jahren verspricht.
Jetzt könnte ein Molekül zu einem erfolgreichen Durchbruch führen und im Kampf gegen Knie-Arthrose helfen. Das französische Start-up „4Pharma“ hat sich auf die Neupositionierung von Molekülen spezialisiert. In Testreihen werden Medikamente eingesetzt, die ursprünglich gegen Fettleibigkeit und Diabetes entwickelt wurden.
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