Das erste volle Regierungsjahr für den argentinischen Präsidenten Javier Milei neigt sich dem Ende zu. Für Argentinien gibt es vor dem Jahresabschluss noch zwei positive Nachrichten. Die Inflation ist im Dezember wohl erneut gesunken. Das zeigen erste Schätzungen des regionalen Inflationsinstituts IPC in Bahía Blanca. Demnach würde die regionale Preissteigerung nur 0,68 Prozent betragen.
Die Zahlen sind also nicht vollständig auf das ganze Land anzuwenden, jedoch zeigen die Daten der letzten Monate, dass die Zahlen des IPC in Bahía Blanca nahezu deckungsgleich mit den nationalen Inflationswerten sind. Im November und im Dezember betrugen die vom IPC erhobenen Zahlen sogar jeweils rund 15 Prozent mehr als die nationale Inflationsrate. Die Zahlen des IPC werden dennoch als verlässlicher Indikator für das Niveau der nationalen Inflationsrate gesehen.
Sollte sich also der regionale Trend erwartungsgemäß auch auf nationaler Ebene bestätigen, wäre die monatliche Inflation im Vergleich zum Dezember 2023 um 97 Prozent eingebrochen. Damals betrug sie noch 25,5 Prozent. Es wäre außerdem der niedrigste monatliche Inflationswert in Argentinien seit August 2016. Noch im November betrug die monatliche Preissteigerung 2,4 Prozent. Bereits das stellte einen deutlichen Rückgang der Inflation dar.
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