ARD-Tagesthemen erklären konservative Ansichten für „autoritär“

vor 10 Monaten

ARD-Tagesthemen erklären konservative Ansichten für „autoritär“
Bildquelle: NiUS

Die ARD-Journalistin Julia Ruhs wurde als Moderatorin des konservativen Reportageformats „Klar“ abgesetzt. Das sorgt für Kritik: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei zu einseitig und links, gebe konservativen Stimmen keinen Raum. Darauf antwortete ein Beitrag der ARD-Tagesthemen, in dem eine „schwarz-weiß“-Unterscheidung vorgenommen wird: „liberal-progressiv“ und „konservativ-autoritär“. Der Konservatismus wird damit als undemokratisch geframt, die linke „progressive“ Weltsicht als freiheitlich und fortschrittlich.

Julia Ruhs ist eine der wenigen konservativen Stimmen im öffentlichen Rundfunk. Sie berichtet beispielsweise über das Thema Migration aus kritischer Perspektive. Linke Mitarbeiter des NDRs hatten damit ein Problem – und arbeiteten auf ihren Rauswurf hin. Damit hatten sie diese Woche Erfolg, was für Kritik und Entrüstung sorgt. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei zu einseitig und links, gebe konservativen Stimmen keinen Raum. CDU-Politiker äußerten sich in scharfen Worten. Generalsekretär Carsten Linnemann sprach etwa davon, Rundfunkgebühren einzufrieren.

Kollegen und Mitarbeiter des NDRs sorgten dafür, dass Ruhs als Moderatorin abgesetzt wird.

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