Am Dienstag hatten israelische Streitkräfte die politische Führungsriege der Hamas in Doha, Katar, angegriffen. Am Abend nahm sich die Tagesschau dem Thema an. Die ARD-Korrespondentin Vera Rudolph erklärte, dass die arabischen Staaten den Angriff verurteilen würden. In diesem Zusammenhang kritisierte sie die Staaten dafür, Friedensbeziehungen mit Israel zu haben: „Aber die arabischen Staaten müssen sich auch selbst an die Nase fassen, denn Jordanien, Ägypten, aber auch die Vereinigten Arabischen Emirate haben ja selbst Friedensabkommen mit Israel und führen auch wirtschaftliche Beziehungen.“
Nach Rudolphs irritierender Aussage kam auch die ARD-Israel-Korrespondentin Steckelbach zu Wort. Sie sagte, dass die Familien der israelischen Geiseln nun befürchten würden, dass es wegen des Militärschlags nicht mehr zu einer Freilassung der Geiseln kommen werde. Die Hamas-Führung war in Doha, um einen möglichen Waffenstillstand zu verhandeln.
Premierminister Netanjahu sah die Möglichkeit, dass der Angriff zu einem sofortigen Ende des Krieges führen könne. Allerdings ist unklar, ob das israelische Ziel, die Führungsriege der Hamas in Katar auszuschalten, erreicht wurde. Wie die Times of Israel am Mittwoch berichtet, mehren sich die Stimmen in Israel, die davon ausgehen, dass die führenden Hamas-Mitglieder nicht getötet wurden.
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