ARD-Kabarettist Florian Schroeder über Trauer um Kirk: „Diese lebensmüden Konservativen wirken wie Leute, die wahrscheinlich auch geweint hätten, wenn das Stauffenberg-Attentat geklappt hätte“

vor 10 Monaten

ARD-Kabarettist Florian Schroeder über Trauer um Kirk: „Diese lebensmüden Konservativen wirken wie Leute, die wahrscheinlich auch geweint hätten, wenn das Stauffenberg-Attentat geklappt hätte“
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Es sind 2 Minuten und 20 Sekunden voller Victim-Blaming, Hitler-Verharmlosung und wilder Verschwörungstheorien: In einem vom WDR veröffentlichten Kommentar sinniert Kabarettist Florian Schroeder („Jeder AfD-Wähler ist ein Nazi“) in süffisant-überheblichem Ton über den ermordeten konservativen Bürgerrechtler Charlie Kirk und leitet her, warum Trump am Attentat auf den 31-Jährigen schuld sei, der Täter auch ein Rechtsextremist sein könnte und Konservative „wahrscheinlich auch geweint hätten, wenn das Stauffenberg-Attentat geklappt hätte“.

„Eines können wir festhalten: Dass der Tod von Charlie Kirk dramatisch ist und alles andere als eine Lösung. Sondern ein Teil der Eskalationsspirale, die in allererster Linie Leute wie Trump mit ihrem Hass ausgelöst haben“, behauptet Schroeder.

Es ist eine wohlbekannte Argumentationslinie, die der Kabarettist nutzt: Wer „Hass und Hetze“ verbreitet (oder vielmehr das, was Menschen mit Schroeder’schem Toleranzkorridor für „Hass und Hetze“ halten, also: eine andere Meinung), der muss mit den Konsequenzen leben. Selbst schuld. Im Fall von Charlie Kirk ist die Konsequenz eben der Tod durch die Kugel des Attentäters Tyler Robinson.

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