Der VAE-Botschafter in Washington, Yousef Al Otaiba, schreibt in einem Meinungsbeitrag im Wall Street Journal, dass der Krieg mit dem Iran nicht zu früh beendet werden sollte. Auf keinen Fall, bevor Teherans langfristige Bedrohung für die Region beseitigt ist. Einen Tag nach Veröffentlichung des Artikels fielen – wie das „Abu Dhabi Media Office“ über den Social-Media-Dienst X meldet – Trümmer einer ballistischen Rakete, die vom Luftabwehrsystem erfolgreich abgefangen wurde, auf die Sweihan-Straße in der Hauptstadt der VAE. Zwei Personen seien getötet worden, drei verletzt, es entstand Sachschaden an mehreren Autos.
In dem Meinungsbeitrag mit dem Titel „Die VAE gegen den Iran“ schreibt Al Otaiba, dass der aktuelle Krieg ein abschließendes Ergebnis erfordere, das das volle Ausmaß der Bedrohung durch die Islamische Republik beende. Die Golfstaaten, die sich beim Zwölf-Tage-Krieg zwischen Israel und Iran im Sommer 2025 noch zurückgehalten haben, schlagen sich damit klar und deutlich auf die Seite Washingtons und Jerusalems.
Die VAE, die seit langem die internationalen Bankgeschäfte des Iran verwalten, haben damit begonnen, iranisch kontrollierte Vermögenswerte einzufrieren. Die Regierung der VAE erklärte, dass „bestimmte Institutionen, die direkt mit dem iranischen Regime und der Terror-Miliz IRGC verbunden sind, im Rahmen gezielter Maßnahmen geschlossen werden. Denn sie tragen zur Förderung von Agenden bei, die dem iranischen Volk nicht dienen und gegen die Gesetze des Landes verstoßen.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











