Apollo News klagt: BVG will geheim halten, was ihre „Pride Month“-Aktion gekostet hat

vor 9 Monaten

Apollo News klagt: BVG will geheim halten, was ihre „Pride Month“-Aktion gekostet hat
Bildquelle: Apollo News

Fahrer für Busse, U- und Straßenbahnen fehlen, der Fuhrpark ist veraltet, Fahrpläne müssen ausgedünnt werden: Die Berliner Verkehrsbetriebe stecken in einer gewaltigen Krise. Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Im vergangenen Jahr machte die BVG ein Minus von 58 Millionen Euro. Dieses Jahr könnte sich dieses Minus sogar noch verdoppeln. „Sollten die geplanten Ausgleichsbeträge in der Höhe durch das Land Berlin aufgrund der angespannten Haushaltslage nicht bereitgestellt werden, besteht für die BVG ein erhebliches Ergebnisrisiko, dass das Ergebnis bis zu −113 Mio. EUR betragen würde“, warnt die landeseigene Nahverkehrsgesellschaft in ihrem jüngsten Geschäftsbericht.

Dennoch gibt die BVG gerne Geld für politische Marketingaktionen aus, die mit ihrem eigentlichen Auftrag – Berliner und deren Gäste zuverlässig von A nach B zu bringen – nichts zu tun haben. Und wirft diesem Geld (der Steuerzahler und Fahrgäste) noch weiteres hinterher, um mithilfe teurer Rechtsanwälte dafür zu sorgen, dass es ihr Geschäftsgeheimnis bleibt, was das Politmarketing gekostet hat.

Anlässlich des „Berliner Pride Month“, von Ende Juni bis Ende Juli, beklebte die BVG ihre U-Bahnhöfe mit Regenbogenfarben, um für sexuelle Vielfalt zu werben. Den U-Bahnhof am Bundestag dekorierte sie sogar mit der als besonders fortschrittlich geltenden „Progress Pride Flag“, die den ursprünglich von Homosexuellen verwendeten Regenbogen um Farben und Symbole erweitert, die gegen Rassismus und für Transsexuelle stehen sollen. Dies wurde als Signal an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner verstanden, denn die hatte gerade verfügt, dass zum „Berliner Pride Month“ auf dem Bundestag weder die progressive noch die klassische Regenbogenflagge gehisst wird, sondern die Schwarz-Rot-Goldene.

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