Beim DGB-Kongress ist Friedrich Merz ausgebuht und ausgepfiffen worden, die von der SPD dominierten Gewerkschafter gingen auf den Bundeskanzler los. Bei NIUS live meint Max Mannhart, Chefredakteur von Apollo News, man müsse über die Rolle der Einheitsgewerkschaft sprechen, die eine Kampforganisation der Sozialdemokraten geworden sei.
Die gegenwärtigen Probleme kämen nicht alle von „außen“, sie gingen im Wesentlichen zurück auf hausgemachte Probleme wie die Klima- und Energieproblematik oder die Migration, sagt Mannhart. Es seien Es „politische Entscheidungen, die jetzt Konsequenzen haben“, so der Chefredakteur von Apollo News, und nannte als Beispiel das Verbrenner-Aus, das Arbeitsplätze koste. DGB-Chefin Yasmin Fahimi sei nun einmal eine SPD-Politikerin, keine Kämpferin für die Arbeiter.
Angeblich vertritt der DGB als Einheitsgewerkschaft die Interessen der deutschen Arbeiter. Mannhart zweifelt das an: „Gleichzeitig ist der DGB aber eine SPD-Kampforganisation“, sie werde von der Partei kontrolliert und dominiert, „sie setzt SPD-Politik, nicht Arbeitnehmerinteressen durch.“
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