Antisemitismus: So sehr muss Israels ESC-Vertreter in Wien zu seiner Sicherheit die Öffentlichkeit meiden

vor 2 Monaten

Antisemitismus: So sehr muss Israels ESC-Vertreter in Wien zu seiner Sicherheit die Öffentlichkeit meiden
Bildquelle: Apollo News

Der israelische Vertreter beim Eurovision Song Contest 2026, Noam Bettan, ist seit dem 1. Mai in Wien und lebt dort weitgehend abgeschirmt von der Öffentlichkeit. Der 28-jährige Sänger, der Israel mit dem Lied „Michelle“ beim ESC vom 12. bis 16. Mai vertreten soll, bewegt sich laut der österreichischen Zeitung oe24 außerhalb der offiziellen Proben kaum in der Öffentlichkeit.

Wo die israelische Delegation untergebracht ist, wird aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben. Auch der Transport erfolgt unter strenger Begleitung. Bereits bei der ersten Probe in der Wiener Stadthalle am vergangenen Sonntag waren die verstärkten Maßnahmen in Kraft. So wurde Bettan regelrecht abgeschirmt. Auch Autogrammstunden oder andere Fantreffen finden nicht statt – zu groß ist das Sicherheitsrisiko für den Sänger.

Hintergrund der Maßnahmen ist ein umfassendes Schutzkonzept, das die österreichischen Sicherheitsbehörden in Abstimmung mit der israelischen Delegation angesichts der politischen Spannungen rund um den Nahostkonflikt erarbeitet haben. Die Tatsache, dass israelische Künstler inmitten Europas nicht mehr sicher sind, nötigt die Behörden und die Delegation also zu mehr Schutz.

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