Man mag die Geschichte gar nicht glauben, aber sie ist passiert. Darüber berichten mehrere Medien, darunter der Tagesspiegel, die Welt und die Jüdische Allgemeine. In einem linken Café im Berliner Stadtteil Neukölln wurden eine Besucherin und ihr israelischer Partner beschimpft und des Lokals verwiesen (also rausgeschmissen). Der Grund: Die Frau trug ein T-Shirt mit hebräischer Schrift, wie der Tagesspiegel berichtet, der mit den Betroffenen sprach.
Die Frau, die aus Sicherheitsgründen „Raffaela“ genannt wird, besuchte gemeinsam mit ihrem israelischen Partner das Café „K-Fetisch“, das sich selbst als „linkes, trans* und nichtbinäres Kollektiv“ versteht. Als die Mitarbeiterin hinter der Theke die hebräische Aufschrift auf Raffaelas T-Shirt bemerkte, habe sie sich geweigert, sie zu bedienen. Laut Tagesspiegel sagte sie: „Ich bediene keine Zionisten.“
Die Angestellte habe Raffaela beschimpft und gesagt, Hebräisch sei „die Sprache des Unterdrückers“. Außerdem warf sie ihr vor, „den Genozid in Gaza zu unterstützen“. Das Pärchen wurde aufgefordert, das Café zu verlassen.
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