In Zeiten grassierender Judenfeindlichkeit, die längst auch in Teilen der Politik angekommen ist, wollen wir die schlimmsten Ausfälle sichtbar machen. Dafür verleiht NIUS jeden Freitag die „Goldene Wassermelone“ – einen Negativ-Preis für besonders auffällige Antisemiten. Die Wassermelone steht wegen ihrer Farben für die Palästina-Solidarisierung und damit auch für den Hass auf den jüdischen Staat. Diese Woche heißt unsere Preisträgerin Geraldine Rauch.Am Montag dieser Woche tat sich Ungewöhnliches an der Technischen Universität (TU) in Berlin-Charlottenburg: Räumlichkeiten des Allgemeinen Studierendenausschusses (kurz: AStA) wurden diesmal von Studenten besetzt, die der Gruppe „Besetzung gegen Antisemitismus“ angehörten. Mit der Aktion wollten sie gegen antisemitische Tendenzen und Terror-Glorifizierung auf ihrem Campus und im AStA aufmerksam protestieren.
Hintergrund war die Neuwahl des AStA Ende Oktober durch das Studierendenparlament der TU, bei der Mitglieder antisemitischer, autoritärer Gruppen in den Ausschuss gewählt wurden, die in der Vergangenheit die Terrororganisation Hamas priesen oder deren Massaker des 7. Oktober guthießen. Die Studenten fordern unter anderem, dass keine antisemitischen Veranstaltungen mehr auf dem Campus stattfinden und der AStA seine Unterstützung für judenfeindliche Gruppen einstellt.
Geraldine Rauch hat ein Herz für Islamisten – für Israel hingegen nicht.
Verantwortlich für diese skandalösen Zustände, die auch an der Freien Universität und der Humboldt-Universität Berlin herrschen, ist die Präsidentin der Hochschule, Geraldine Rauch. Sie fiel gleich mehrmals mit einer israelfeindlichen Einstellung auf, verteilte im vergangenen Jahr Likes auf Social-Media-Posts, die die Grenze zum Antisemitismus überschritten und für die sie sich entschuldigen musste.
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