In Zeiten grassierender Judenfeindlichkeit, die längst auch in Teilen der Politik angekommen ist, wollen wir die schlimmsten Ausfälle sichtbar machen. Dafür verleiht NIUS jeden Freitag die „Goldene Wassermelone“ – einen Negativ-Preis für besonders auffällige Antisemiten. Die Wassermelone steht wegen ihrer Farben für die Palästina-Solidarisierung und damit auch für den Hass auf den jüdischen Staat. Diese Woche heißt unsere Preisträgerin Sawsan Chebli.
Wer glaubt, er habe in Bezug auf den Gaza-Krieg schon alles gehört und gelesen, was es an wahnsinnigen Vorwürfen aus der Tastatur Jürgen Todenhöfers oder Melanie Schweizers gibt, wurde dieser Tage eines Besseren belehrt: Sawsan Chebli, einst als Tochter muslimischer Einwanderer aus dem Libanon in Berlin protegiertes Poster-Girl der SPD, postete kürzlich bei Facebook einen Beitrag mit folgendem Inhalt: „Vergewaltigungen durch trainierte Hunde, Vergewaltigungen mit Stöcken – wann hören wir in den deutschen Medien über die Foltergefängnisse Israels?“
Dazu muss man wissen, dass palästinensische Terroristen in israelischem Gewahrsam weitaus komfortabler leben, als man sich das als Palästina-Aktivist vorzustellen vermag. Ausgehungert, wie die israelischen Geiseln in Gaza, werden sie jedenfalls nicht – und von eigens dafür abgerichteten Hunden sexuell missbraucht schon gar nicht. Das ist eine Ausgeburt perverser Fantasien und nur möglich, weil die antijüdische Propaganda der Palästinenser längst keine Grenzen mehr kennt. Es ist nicht nur praktisch ein Ding der Unmöglichkeit, es käme auch keinem Israeli in den Sinn. Das bleibt der Hamas und eben Sawsan Chebli vorbehalten.
Zu Zeiten Frank-Walter Steinmeiers als Außenminister war Sawsan Chebli stellvertretende Sprecherin des Auswärtigen Amts und später (2016 bis 2021) Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund im Rang einer Staatssekretärin für „Bürgerschaftliches Engagement und Internationales“. Die aus einer palästinensischen Familie stammende Sozialdemokratin gerierte sich auch gern als Kämpferin gegen den Antisemitismus.
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