In Zeiten grassierender Judenfeindlichkeit, die längst auch in Teilen der Politik angekommen ist, wollen wir die schlimmsten Ausfälle sichtbar machen. Dafür verleiht NIUS jeden Freitag die „Goldene Wassermelone“ – einen Negativ-Preis für besonders auffällige Antisemiten. Die Wassermelone steht wegen ihrer Farben für die Palästina-Solidarisierung und damit auch für den Hass auf den jüdischen Staat. Diese Woche heißt unsere Preisträgerin Nicole Gohlke.
Den freitäglichen Negativ-Preis haben sich schon einige Linke-Politiker verdient, diesmal ist die Zeit reif für eine ihrer aktivsten Hetzerinnen: Mit ihrer Initiative „Keine wirtschaftliche und wissenschaftliche Kooperation mit der völkerrechtswidrigen Besatzungspolitik Israels im Westjordanland“ setzte sich Nicole Gohlke, Vize-Chefin der Fraktion Die Linke im Bundestag, an die Spitze der „Israelkritiker“ in ihrer Partei.
Für eine Sprecherin der Fraktion in Sachen Bildung und Wissenschaft ist schon bemerkenswert, dass sie die wissenschaftliche Kooperation mit israelischen Universitäten ablehnt, palästinensische Bildungs- und Forschungseinrichtungen hingegen durch gezielte Förderprogramme und Partnerschaften unterstützen will. Dass die Unis vor allem in Gaza Hochburgen der Islamisten sind, ist ihr offenbar egal. Bei Twitter schrieb sie: „Die Zerstörung von Universitäten, Schulen und Bildungsstrukturen in Gaza ist kein Kollateralschaden - es ist ein Scholastizid.“
Unter den israelfeindlichen Einpeitschern, an denen wahrlich kein Mangel herrscht, tut sich Nicole Gohlke hervor. Immer wieder prangert sie die „verbrecherische Politik der israelischen Regierung“ an, behauptet „Apartheid“, „ethnische Säuberung“ und natürlich neben dem Scholastizid den noch schlimmeren „Genozid“. Sie retweetet härteste Propaganda von „Massakern“ und Kindermord und nimmt es dabei mit der Wahrheit nicht so genau, ob sie behauptet, Israel wolle die Bevölkerung Gazas „aushungern“, Kinder seien „verhungert“, Israel habe „das Westjordanland de facto annektiert“ oder praktiziere den „Entzug von Wasser als Kriegsmittel“ gegen die Zivilbevölkerung.
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