In Zeiten grassierender Judenfeindlichkeit, die längst auch in Teilen der Politik angekommen ist, wollen wir die schlimmsten Ausfälle sichtbar machen. Dafür verleiht NIUS jeden Freitag die „Goldene Wassermelone“ – einen Negativ-Preis für besonders auffällige Antisemiten. Die Wassermelone steht wegen ihrer Farben für die Palästina-Solidarisierung und damit auch für den Hass auf den jüdischen Staat. Diese Woche heißt unser Preisträger Jürgen Todenhöfer.
Zum Jahrestag des 7. Oktober, des größten antisemitischen Massakers seit der Shoah, meldete sich Jürgen Todenhöfer auf X mit einem Text zu Wort, der an Geschichtsfälschung und Täter-Opfer-Umkehr kaum zu überbieten ist.
Todenhöfer schreibt: „Anders als der westliche Mainstream heute wieder den ganzen Tag lang behaupten wird, begann der Palästina-Konflikt nicht mit dem 7. Oktober, sondern bereits 1948 mit der Nakba, der gewaltsamen Vertreibung der Palästinenser durch jüdische Terror-Organisationen wie die Irgun.“
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