Antisemit der Woche: Hausanwalt der Israel-Hasser Ahmed Abed ist jetzt Spitzenkandidat der Neuköllner Linken

vor 5 Monaten

Antisemit der Woche: Hausanwalt der Israel-Hasser Ahmed Abed ist jetzt Spitzenkandidat der Neuköllner Linken
Bildquelle: NiUS

In Zeiten grassierender Judenfeindlichkeit, die längst auch in Teilen der Politik angekommen ist, wollen wir die schlimmsten Ausfälle sichtbar machen. Dafür verleiht NIUS jeden Freitag die „Goldene Wassermelone“ – einen Negativ-Preis für besonders auffällige Antisemiten. Die Wassermelone steht wegen ihrer Farben für die Palästina-Solidarisierung und damit auch für den Hass auf den jüdischen Staat. Diese Woche heißt unser Preisträger Ahmed Abed.

Vor allem in Berlin versucht die SED-Nachfolgepartei Die Linke, Wähler im muslimischen Milieu zu fischen. Das dürfte aber nicht der einzige Grund sein, denn es gibt längst eine Allianz von Islamisten (inklusive der radikal-palästinensischen Szene) und neokommunistischen Linken, die man in Frankreich „Islamogauchisme“ nennt. Ihr kleinster gemeinsamer Nenner: der Hass auf den Westen und auf die Juden, letztere in Gestalt des jüdischen Staates, Israel.

In Berlin-Neukölln, einer Hochburg der muslimisch-migrantischen Szene, steht seit Neuestem Ahmed Abed an der Spitze: Am vergangenen Sonntag wurde er auf der Mitgliederversammlung der Neuköllner Linken mit 82 Prozent der Stimmen als Kandidat bei der nächsten Bezirksbürgermeisterwahl nominiert. Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), sagte der Jüdischen Allgemeinen dazu: „Ahmed Abed steht nicht für Palästina-Solidarität, sondern für eine Verteufelung Israels. Mit seiner Wahl hat sich die Linke entschieden, offensiv auch um antisemitische Stimmen zu werben.“

Zuletzt war der Deutsch-Palästinenser Abed – mit Angehörigen in Gaza, von denen „einige ermordet wurden“, wie er behauptet – Mitte Oktober vergangenen Jahres in die Schlagzeilen geraten, als er Tzvika Brot, den Bürgermeister der israelischen Partnerstadt Bat Yam, der auf Einladung von Bezirksbürgermeister Martin Hikel zu Besuch war, lautstark als „Völkermörder“ beschimpfte. Abed wurde des Saales verwiesen, und seine Genossen verließen mit ihm den Raum.

Instagram-Post: Auch die Neuköllner Linke nannte Bürgermeister Zvika Brot „Völkermordunterstützer“.

In Sachen Nahostkonflikt war Abed damit durchaus nicht zum ersten Mal verhaltensauffällig geworden. Der Rechtsanwalt vertritt regelmäßig Mitglieder der antisemitischen Israel-Boykottbewegung BDS und der Initiative „Bundestag 3 for Palestine“ (BT3P), die vor Verwaltungsgerichten gegen den Anti-BDS-Beschluss des Deutschen Bundestages klagt. Das ist legitim, doch besteht der begründete Verdacht, dass ideologisch zwischen Abed und seine Mandanten kein Blatt passt. Die Neutralitätsannahme ende dort, sagte der Direktor des AJC (American Jewish Committee) Berlin, Remko Leemhuis der Jüdischen Allgemeinen, „wo aus punktueller Mandatsübernahme faktisch mittlerweile eine dauerhafte Rolle als Hausanwalt einer klar identifizierbaren antiisraelischen und antisemitischen Szene geworden ist“.

Laut Leemhuis lehnt Abed „seit Jahren systematisch Resolutionen gegen Antisemitismus sowie Beschlüsse zur Solidarisierung mit jüdischen Opfern ab und begründet dies regelmäßig mit angeblicher ‚Einseitigkeit‘. Damit stellt er den Schutz jüdischen Lebens nicht als Selbstverständlichkeit dar, sondern als eine verhandelbare Größe.“

Anwalt Ahmed Abed pflegt eine ideologische Nähe zu seinen Mandanten.

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