Im Rahmen der Wiener Festwochen präsentierte ein Ensemble aus Belgien am vergangenen Montag ein Theaterstück über den Nahost-Konflikt mit zahlreichen antisraelischen, teilweise auch antisemitischen Darstellungen. Neben dem Vorwurf des Völkermordes an den „Palästinensern“ zieht das Ensemble in dem Stück mehrere Vergleiche Israels mit dem NS-Staat.
„Die Perser. Triumph von Empathie“, so lautet der Titel des 90-minütigen Stücks des aus Tunesien stammenden flämischen Regisseurs Chokri Ben Chikha. Das Stück spielt im Jahr 2030 und zeichnet eine Zukunftsvision, in der eine Atombombe Israel vernichtet und den Nahost-Konflikt gelöst haben soll. In dem ehemals israelischen Gebiet hat sich der „Human Unified State“, angeblich eine Art der Zweistaatenlösung, gebildet.
Konkret handelt das Theaterstück von Studenten, die unter Aufsicht einer strengen Aufseherin ihre Abschlussarbeit präsentieren. Die Studenten inszenieren dabei eine moderne Version des historischen Dramas „Die Perser“ von Aischylos, in dem sie den Nahost-Konflikt mit der Seeschlacht von Salamis vergleichen – also ein Stück im Stück.
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