„Wir fangen dort an, wo die Ampel aufgehört hat“, sagt ein CDU-Abgeordneter aus der Fraktionsspitze. Endlosstreit, Belauern, Attacken. Unterhält man sich mit altgedienten Sozialdemokraten, fallen Worte wie „Todessehnsucht“ und „Abwärtsspirale“, die offenbar noch nicht hinreichend tief hinuntergeführt habe.
In der Tat rotierte das Intrigen-Karussell der Koalition von Tag zu Tag schneller, sodass den Strategen von CDU und CSU ganz schwindlig wird. Nicht genug, dass Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil dem Kanzler persönlich in aller Öffentlichkeit die Leviten las und anschließend SPD-Abgeordnete jetzt trotz des Merz-Kotaus, er habe lediglich Migranten ohne Aufenthaltsrecht gemeint, die sich nicht an die Regeln hielten, die Flamme des Koalitionskriegs einfach weitertragen: Jetzt fordern zehn Genossen einen „Stadtbild-Gipfel“ im Kanzleramt, bei dem das Thema nach klassischer Manier bis zur Unkenntlichkeit in soziale Ursachen, kommunale Hilfestellungen und andere Nebenaspekte zerlegt und vom Tabu-Thema Migration weggeführt werden soll.
„Stadtbild“-Debatte: Genosse Klingbeil geht auf den Kanzler los.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











