Das plant die Antifa am Wahlwochenende in Sachsen-Anhalt

vor 2 Tagen

Das plant die Antifa am Wahlwochenende in Sachsen-Anhalt
Bildquelle: NiUS

Selten waren linke Gruppen in Deutschland nervöser als vor der anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Weil die AfD dort laut Umfragen die absolute Mehrheit erreichen könnte, wird seit Monaten geplant, organisiert und demonstriert. Während es bisher noch friedlich blieb, droht am Wahlwochenende die Eskalation. Die Antifa will nicht nur am Vorabend der Wahl demonstrieren, sondern richtet sich das gesamte Wochenende in einem Protestcamp bei Bitterfeld ein. NIUS zeigt, was die Linksradikalen am Wahlwochenende planen.

Am Freitag wird in Bitterfeld das Wahlwochenende eingeleitet. Um 16 Uhr startet in der „Grünen Lunge“ das Antifa-Protestcamp mit dem freundlich anmutenden Namen „Schlechte Grüße aus Bitterfeld“. Mitten im Herzen der Stadt werde ein „diverser, antifaschistischer Ort“ geschaffen, heißt es auf der Veranstaltungswebsite. Angemeldet wurde das Camp bereits im November 2025.

Bis zu 3.000 Teilnehmer werden dort über das Wochenende verteilt erwartet. Von linken Bands über Luisa Neubauer und das „Zentrum für Politische Schönheit“ bis hin zur lokalen Antifa aus Bitterfeld kommen dort auch die radikaleren AfD-Verhinderer zusammen. Als Veranstalter tritt die „Aktionsgruppe Artikel 37a“ auf, deren Name sich auf den entsprechenden Artikel der Landesverfassung Sachsen-Anhalts bezieht. Darin heißt es: „Die Wiederbelebung oder Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts, die Verherrlichung des nationalsozialistischen Herrschaftssystems sowie rassistische und antisemitische Aktivitäten nicht zuzulassen, ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und Verantwortung jedes Einzelnen.“

Das Motto „Schlechte Grüße aus Bitterfeld“ wollen die Veranstalter nicht als Drohung oder Eskalationsankündigung verstanden wissen. Stattdessen sei es eine Referenz auf die Bitterfelder Punkband „KulturRotze“.

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