Die Stadt München vergibt den Georg-Elser-Preis für „Zivilcourage“ und „demokratische Errungenschaften“ an die Antifa-Gruppe „Recherche Nord“. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Gruppe fotografierte mit den Teilnehmern der „Seitenwechsel“-Buchmesse in Halle kürzlich auch NIUS-Reporter.
Der Gruppe geht es mit ihren Foto-Sammlungen um Überwachung und Kontrolle des „militanten und organisierten Neonazismus“. Detailliert veröffentlicht man hierfür Nahaufnahmen von Teilnehmern rechter, vermeintlich rechter oder rechtsextremer Veranstaltungen – oftmals mit dem Ziel, die betreffenden Personen zu outen.
Dass die Gruppe nicht nur gewaltbereite Gruppierungen ins Visier nimmt, belegen ihre Auftritte bei Veranstaltungen, bei denen es sich weder um Neonazismus noch gewaltorientierte Veranstaltungen handelt, wie die „Seitenwechsel“-Buchmesse in Halle. Die Gewalt vor Ort gegen die friedliche Veranstaltung ging von der Antifa aus, den Mitstreitern von „Recherche Nord“. Mitglieder der Gruppe fotografierten vor dem Messegelände jede Person, die auf die Veranstaltung wollte – auch NIUS-Reporter.
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