„Antidiskriminierungsbeauftragte“: Ein linkes Wort ist Unwort des Jahres – wie lustig!

vor 10 Monaten

„Antidiskriminierungsbeauftragte“: Ein linkes Wort ist Unwort des Jahres – wie lustig!
Bildquelle: NiUS

Zum heutigen Weltalphabetisierungstag (welch ein Wort!) hat eine Jury das „Wortgetüm des Jahres“ bestimmt. Ich finde, die besondere Jury (Erwachsene mit geringer Lese- und Schreibkompetenz) hat die richtige Wahl getroffen. Das Wort heißt: „Antidiskriminierungsbeauftragte“.

Wie gesagt, eine großartige Wahl. Mit seinen 31 Buchstaben, elf Silben und vielen (Fremd-)Wortbestandteilen ist es sehr komplex und dadurch sowohl schwer lesbar als auch schwer verständlich. „Gerade für die Menschen, die von der entsprechenden Institution Unterstützung erhalten sollen, stellt das Wort eine zusätzliche (diskriminierende) Barriere dar“, sagt Dr. Ann-Christin Bolay, die Kommunikationsbeauftragte der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Wie Recht sie hat! Dem kann man nur zustimmen, sagt mein gesunder Menschenverstand. Allerdings könnte man den sogenannten „Weltalphabetisierungstag“ (8. September) auch gleich zum „Wortgetüm“ (früher „Wortungetüm“) ernennen – so schrecklich ist diese Wortkonstruktion.

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