In einem Fernsehbeitrag berichtete der WDR vollkommen kritiklos darüber, dass linksradikale Aktivisten des „Zentrums für politische Schönheit“ den Schulunterricht gestalten. Mit ihrem gegen die AfD gerichteten Protestbus „Adenauer SRP+“ besuchen sie Schulen in ganz Deutschland – unter anderem die Gesamtschule in Hamm. Anlass für einen Jubelbeitrag der WDR-Sendung „Lokalzeit aus Dortmund“, der in den sozialen Medien auf vielfache Kritik stieß.
Apollo News fragte daraufhin bei der öffentlich-rechtlichen Anstalt nach: „Inwiefern ist die ausschließlich positive Darstellung einseitiger politischer Agitation durch ein linkes Aktivistenkollektiv an einer staatlichen Schule mit den Programmgrundsätzen des WDR zu vereinbaren? Insbesondere mit den Grundsätzen der Objektivität und Unparteilichkeit, nach denen der WDR sicherzustellen hat, dass das Gesamtprogramm ‚nicht einseitig einer Partei oder Gruppe, einer Interessengemeinschaft, einem Bekenntnis oder einer Weltanschauung dient‘?“
Die Antwort ist erstaunlich. „Im Beitrag wird erwähnt und eingeordnet, dass das Zentrum zum Teil umstrittene Aktionen macht. Der Fokus des Berichts lag auf dem Austausch über demokratische Prozesse“, behauptet die Pressestelle des Senders. Doch wer sich den Beitrag inklusive Anmoderation ansieht, erkennt sofort: Das ist eine dreiste Lüge. An keiner Stelle wird auch nur angedeutet, dass die Aktionen des „Zentrums für politische Schönheit“ umstritten sind. Im Gegenteil: Die Schulaktion, um die es in dem Beitrag geht, wird darin in den höchsten Tönen gelobt und als vorbildhaftes Projekt dargestellt.
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