„Sonne und Wind schreiben keine Rechnung“, lautet ein beliebter Slogan grün beseelter Anhänger der sogenannten „Energiewende“. Über deren Sinn oder besser Unsinn ist schon viel geschrieben worden, nur geändert hat die durchaus fundierte Kritik an diesem energiepolitischen Wahnwitz bislang so gut wie nichts.
Doch die Rechnung wird trotzdem geschrieben: die Errichter und Betreiber der inzwischen fast 29.000 Windkraftanlagen in Deutschland schreiben Rekordgewinne. Grund dafür ist ein Geburtsfehler des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).
Die Rettung des Klimas hat und hatte für die Regierungen der vergangenen 20 Jahre Priorität – koste es, was es wolle. Und es kostet eine Menge, wie man nicht erst seit heute weiß. Die etwas verspätet aufgewachte DIHK spricht von bis zu 5,4 Billionen Euro und erkennt mit Erstaunen, dass dem enormen Aufwand wenig Substantielles auf der Habenseite gegenübersteht. Allerdings kratzt die geforderte Kurskorrektur nur an der Oberfläche, ohne das bundesdeutsche Klimarettungsdogma auch nur ansatzweise zu hinterfragen oder wenigstens in einen globalen Kontext einzubinden.
Wenn etwas so viel Geld kostet wie die „Energiewende“, dann stellt sich stets auch die Frage nach den Gewinnern und Verlierern. Die Verlierer stehen allerdings schon länger fest, nämlich die Energieverbraucher in Privathaushalten und der Wirtschaft, die auch weiterhin mit steigenden Energiekosten bis an die Belastungsgrenze zu rechnen haben.
Es gibt allerdings auch still genießende Gewinner, über die man medial nur wenig hört, zum Beispiel die Errichter und Betreiber der inzwischen fast 29.000 Windkraftanlagen in Deutschland.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











