Was für ein Horror-Paar: Die Iraker Twana H. S. und Asia R. A. sollen laut Generalbundesanwalt zwei kleine jesidische Mädchen (5 und 12 Jahre alt) versklavt, misshandelt und vergewaltigt haben. Sie wurden am 9. April in Bayern festgenommen. Bald könnten die Beschuldigten vorm Oberlandesgericht München stehen.
Das wird ihnen vorgeworfen: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit (unter anderem durch Versklavung und Folter), Kriegsverbrechen gegen Personen. Dazu kommen: Menschenhandel und schwerer sexueller Missbrauch von Kindern. Und: Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung.
Das sollen sie getan haben: Die Eheleute gehörten zwischen Oktober 2015 und Dezember 2017 im Irak sowie in Syrien der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS) als Mitglieder an. Die Generalbundesanwaltschaft: „Auf Wunsch von Asia R. A. kaufte Twana H. S. im Herbst 2015 auf einem Basar in Mossul (Irak) ein damals fünfjähriges jesidisches Mädchen als Sklavin. Anfang Oktober 2017 erwarb das Ehepaar ein weiteres, damals zwölfjähriges jesidisches Mädchen. Twana H. S. vergewaltigte beide Kinder mehrfach. Asia R. A. richtete dafür das Zimmer her und schminkte eines der Mädchen.“
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