Frau Reschke, die Zeiten des Erziehungs-Journalismus sind vorbei!

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Frau Reschke, die Zeiten des Erziehungs-Journalismus sind vorbei!
Bildquelle: NiUS

Wie Anja Reschke, führende Moderatorin und Journalistin in der ARD, Journalismus begreift, das ist in den öffentlich-rechtlichen Medien Programm: Reschkes journalistisches Konzept ist paternalistisch, sie will erziehen. Was dabei herauskommt, hat mit Journalismus kaum etwas zu tun, mit Wahlkampf dafür umso mehr. Ihr genauso flaches wie abgenutztes Mittel: Nazi- und Faschismus-Vergleiche.

Reschke macht aus ihrem Erziehungs-Journalismus kein Geheimnis. Sie spricht offen von einem „erzieherischen Auftrag“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, den sie damit begründet, dass dieser nach der Diktatur des Nationalsozialismus mit einem Auftrag gegründet worden war: die deutsche Bevölkerung zur Demokratie zu erziehen. Dem Schweizer Journalisten Florian Inhauser erklärte sie es in seiner Sendung „#SWRglobal“ einst folgendermaßen: „Du musstest diese Menschen, die obrigkeitshörig waren, die Angst hatten, die ein Propagandasystem gewohnt waren, dahin bringen, dass sie sagen: Hey ne, der Politiker, nur weil er mächtig ist, hat jetzt hier nicht das Sagen, sondern ich kann das kritisch hinterfragen. Und hey ne, ich lass mir von dem einen nicht sagen, was ich denken soll, sondern ich kann auch diese Meinung haben.“ Sie schließt: „DAS verstehe ich unter einem erzieherischen Auftrag.“

Nun waren die Zustimmungswerte für Hitler und seine Nationalsozialisten in der Tat auch nach Kriegsende noch erschreckend hoch, womit es auf der Hand liegt, dass den Medien seinerzeit die Aufgabe zufiel, die Befürwortung von demokratisch-republikanischen Prinzipien wie Gewaltenteilung, freie Wahlen und Meinungsfreiheit zu erhöhen. Nach 60 Jahren Bundesrepublik kann davon allerdings keine Rede mehr sein. Die Deutschen müssen nicht mehr zur Demokratie erzogen werden.

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