Die Bundesregierung bereitet eine Rückkehr des Zivildienstes vor. Kurz nachdem der Bundestag den neuen, auf Freiwilligkeit basierenden Wehrdienst verabschiedet hat, rückt damit sogar eine baldige verpflichtende Zeit bei der Bundeswehr in den Fokus. Denn der Zivildienst gilt als „Ersatzdienst“, wird also nur dann benötigt, wenn auch mit der Waffe gedient werden muss.
Gegenüber der Rheinischen Post bestätigte ein Sprecher des Bundesfamilienministeriums, das für die Organisation des Zivildienstes zuständig ist: „In der letzten Woche haben zwei erste Treffen mit Verbänden stattgefunden, um den Dialog zu starten.“ Es ist nicht das erste Mal, dass sich die von Karin Prien geführte Behörde mit dem Zivildienst beschäftigt, im Gegenteil. Diese Gespräche, mit denen eine mögliche Rückkehr auf den Weg gebracht werden könnte, wurden bereits im September von Prien angestoßen.
„Wir müssen schon jetzt Vorkehrungen treffen: Schon jetzt steigt die Zahl derjenigen signifikant, die den Wehrdienst verweigern, obwohl sie noch gar nicht gemustert oder eingezogen werden“, erklärte die CDU-Politikerin damals dem Redaktionsnetzwerk Deutschland bezüglich der Anträge auf Verweigerung, die seit Beginn der Debatte um ein neues Dienstmodell gestiegen waren (mehr dazu hier).
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











