Die Staatsanwaltschaft Leipzig und die Polizeidirektion Leipzig haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung neue Details zur Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt am Montag bekannt gegeben. Demnach sei der Tatverdächtige Jeffrey K. bereits „wegen Bedrohung sowie ehrverletzender Delikte im sozialen Umfeld“ polizeilich in Erscheinung getreten.
Im Zusammenhang mit einem Vorfall sei es zu einem Polizeieinsatz gekommen, nachdem sich der Mann zuvor selbst bei der Polizei gemeldet hatte. In der Folge sei er „aufgrund seines psychischen Zustandes und mit seiner Zustimmung“ in ein Fachkrankenhaus aufgenommen und dort bis zum 29. April behandelt worden.
In zuvor kursierenden Medienberichten war die Darstellung verbreitet worden, dass sich Jeffrey K. noch einen Tag vor der Amokfahrt, also am Sonntag, in der Einrichtung befunden habe. Abgesehen von dieser Vorgeschichte lägen gegen den Tatverdächtigen jedoch keine Straf- oder Ermittlungsverfahren vor, wie die Behörden mitteilten. Auch sei er nicht vorbestraft.
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