Hart aber fair 360 ist ein neues Format, das vom Hart aber fair -Moderator Louis Klamroth moderiert wird. Ein Politiker sitzt an einem Tisch in der Mitte, und um ihn herum sitzen 25 Kritiker. Diese können mit dem Politiker zu drei kritischen Thesen diskutieren, und wenn dem Publikum, also den 24 Kritikern in Warteposition, die Diskussion zu langweilig wird oder sie bessere Argumente haben, dann können sie mit einem Buzzer das Gespräch unterbrechen und der Nächste ist dran – damit kopieren die öffentlich-rechtlichen ein Format aus den USA, das sich vor den Wahlen großer Aufmerksamkeit und Beliebtheit erfreute.
Die Politiker werden separat befragt: Als erster Gast kam Wirtschaftsminister und grüner Kanzlerkandidat Robert Habeck. Er musste sich drei Themenblöcken stellen: „Grüne Politik macht Deutschland unsicherer!“, „Die Grünen sind eine Verbotspartei!“ und „Grüne Politik ruiniert die deutsche Wirtschaft“.
Bei der Sicherheit ging es vor allem um die Migrationsfrage. Eine junge Frau, Feodora Lüdemann, konfrontierte Habeck mit ihrem Leben. Sie ist in Berlin-Neukölln aufgewachsen, aber mittlerweile weggezogen, worüber sie nach eigenen Aussagen froh ist. Sie erzählte Habeck, dass man in Neukölln nicht mehr sicher sei als Minderheit und als Frau und berichtet, wie ihr Nachbar vor anderthalb Jahren fast erstochen wurde. Lüdemann warf den Grünen vor, der Polizei in den Rücken zu fallen, anstatt diese zu unterstützen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











