Als die AfD-Politikerin Enxhi Seli-Zacharias am 21. Mai im nordrhein-westfälischen Landtag an die Ermordung von Jina Mahsa Amini erinnerte, gab es aus den Reihen der Grünen Gelächter. In ihrer Rede zur „freien Persönlichkeitsentwicklung und Selbstbestimmung junger Mädchen“, mit der Seli-Zacharias auch ein „Verbot des ‚Kinderkopftuchs‘ in Schulen und Kindergärten bis zur Religionsmündigkeit“ forderte, hatte die Landtagsabgeordnete zunächst die Hintergründe der Ermordung von Amini ausgeführt.
„Am 16. September 2022 wurde Mahsa Amini in der islamistischen Diktatur Iran getötet. Die bildschöne junge Frau wurde wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das staatliche Hijab-Gesetz von der iranischen Scharia-Polizei festgenommen, geschlagen und dabei getötet“, leitete die albanischstämmige Politikerin ein. „Infolge ihres gewaltsamen Todes“, sagte Seli-Zacharias weiter, unterbrach den angefangenen Satz jedoch, nachdem sie Gelächter aus dem Plenum vernommen hatte.
Streng blickte sie in Richtung der Grünen-Fraktion und fragte: „Was ist denn daran so lustig?“ Die anschließende Erklärung der Grünen-Politiker ist auf den Aufnahmen aus dem Plenum nicht verständlich. Sie beginnt mit den Worten „Wir fragen uns, wann sie nach Deutschland“ und endet auf das Wort „Entschuldigung“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











