In der Nacht zum Sonntag kam es im berüchtigten Berliner Stadtteil Wedding (Bezirk Mitte) zu einer Serie gewalttätiger Zusammenstöße. Innerhalb weniger Stunden rückten Einsatzkräfte zu drei separaten Schauplätzen nahe dem Gesundbrunnen aus, darunter eine tödliche Auseinandersetzung, eine Schießerei und ein Messerangriff.
Der blutigste Zwischenfall ereignete sich laut Medienberichten gegen 21:00 Uhr in der Bastianstraße, unweit des Bahnhofs Gesundbrunnen. Hier prügelten sich etwa 40 bis 60 Personen auf offener Straße. Ein Mann erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und verstarb kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus. „Es handelt sich offenbar um Angehörige bestimmter krimineller Milieus“, sagte ein Polizeisprecher.
Nur eine Stunde zuvor, gegen 20 Uhr, fielen in der nahen Prinzenallee an der Ecke Bellermannstraße Schüsse. Ein unbekannter Täter feuerte mehrmals auf einen Mann, der nach Angaben der B.Z. in die Beine getroffen wurde. Das Opfer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Der Schütze konnte entkommen.
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