Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) musste sich bei einer Pressekonferenz Fragen zum Blackout vom 3. Januar und seine Telefonate am ersten Tag des Stromausfalls stellen. Die letzten zehn Minuten der fast 50-minütigen Pressekonferenz ging es nur darum. Auf Nachfragen gab Wegner mehrfach ähnlich klingende Antworten und ging dabei sichtlich unter.
Ein Reporter schilderte den Fall und fragte: „Warum haben Sie das getan? Wie groß ist der Schaden für Ihre eigene Glaubwürdigkeit?“ Darauf antwortete Wegner: „Ich glaube wirklich, dass hierzu alles gesagt ist.“ Weiter legte er den Fall noch einmal aus seiner Perspektive dar und kam am Ende erneut auf die Berichterstattung des Tagesspiegels zu sprechen. Er betonte: „Die Interpretation des Tagesspiegels entbehrt jeder Grundlage, und demzufolge werde ich auch rechtliche Schritte prüfen lassen.“
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