Nach der Theaterinszenierung „Prozess gegen Deutschland“, bei der Regisseur Milo Rau ein mögliches AfD-Verbot mit echten Vertretern aller politischen Lager auf der Bühne des Hamburger Thalia Theaters durchspielte (darunter übrigens auch NIUS-Vize-Chefredakteurin Pauline Voss) liegen die Nerven der Mitarbeiter des renommierten Hauses blank! Auch um dieses Thema ging es am Freitagmorgen bei NIUS Live.
In einem aktuellen Bericht der Zeit heißt es: „Spricht man in diesen Tagen mit Mitarbeitern des Thalia, fallen Worte wie ‚Verletzung‘, ‚verbrannte Erde‘, ‚Rassisten auf unserer Bühne‘, ‚Eindringlinge‘. Es gab und gibt Krisensitzungen im Haus, Einzelgespräche, Aktionsgruppen, Betroffenenkreise. Von einer Thalia-Mitarbeiterin hört man, Tränen seien geflossen, weil Rechtspopulisten auf denselben Stühlen saßen, dieselben Garderoben benutzten und das Theater, ihr Theater, beschmutzt hätten.“
Kurz: Linke Mitarbeiter des Thalia Theaters wähnen sich traumatisiert, weil „Rechte“ in ihren heiligen Hallen anwesend waren. Für NIUS-Autor Alexander Kissler unbegreiflich – und auch ein bisschen amüsant: „Die Mitarbeiter können es angeblich nicht ertragen, dass ‚Rechtspopulisten‘ auf den gleichen Stühlen gesessen haben, auf denen sonst gute linke Schauspieler sitzen. Dass angebliche Rechtspopulisten die gleiche Garderobe, oh Schreck, und die gleiche Toilette benutzt haben.“ Kissler fühlt sich ans Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ erinnert: „Wer hat aus meinem Becherchen getrunken?“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











