Die Finanzierungslage der gesetzlichen Krankenversicherungen spitzt sich weiter zu. Im Jahr 2024 stiegen die Leistungsausgaben um über acht Prozent, was zu einem Defizit von 6,2 Milliarden Euro führte. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) präsentierte die Zahlen am Freitag.
Die Finanzreserven der Krankenkassen sind auf nur noch 2,1 Milliarden Euro geschrumpft – das entspricht lediglich 0,08 Monatsausgaben. Damit liegen sie deutlich unter der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestreserve von 0,2 Monatsausgaben.
Besonders die Krankenhäuser tragen maßgeblich zum Kostenanstieg bei. Ihre Ausgaben erhöhten sich um fast neun Prozent, was einen zusätzlichen Finanzbedarf von über acht Milliarden Euro bedeutet.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











