Bundeskanzler Friedrich Merz gerät mit seiner 80-Prozent-Aussage zu syrischen Rückkehrern zunehmend unter Druck. Denn Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa widerspricht der Darstellung aus Berlin nun deutlich.
Am Montag, beim ersten Berlin-Besuch al-Scharaas, brachte zunächst Merz selbst eine konkrete Zahl in die Debatte: Rund 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer sollten innerhalb von drei Jahren in ihre Heimat zurückkehren. Die Aussage sorgte sofort für Aufregung, weil erstmals eine so hohe Quote im Raum stand.
Noch am selben Tag hieß es aus dem Kanzleramt dann plötzlich, es handle sich dabei um einen „Wunsch“ des syrischen Präsidenten.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











